Es gibt schlechte Neuigkeiten. Die Planung ein Jugenkulturzentrum im Heidelberger Bahnbetriebswerk zu erschaffen wird für zwei Jahre auf Eis gelegt.
Hier ein Auszug aus der RNZ (vom 15.09.2010):
“Von Steffen Blatt
Heidelberg. Heidelbergs Jugend setzt große Hoffnungen in das alte Bahnbetriebswerk zwischen der Siedlung Ochsenkopf und dem Pfaffengrund. In dem alten Industriebau soll ein Jugendkulturzentrum entstehen. Doch dieses Vorhaben hat nun einen empfindlichen Rückschlag erhalten. Denn die Stadt will die Planungen für zwei Jahre auf Eis legen – wegen Geldmangel.
So steht es in einer Informationsvorlage, die morgen im Kulturausschuss vorgestellt wird. Sie ist das Ergebnis der städtischen “Arbeitsgruppe Bahnbetriebswerk”, in der auch der Jugendgemeinderat vertreten ist. In der Vorlage werden nun zum ersten Mal die Kosten genannt, die für die Sanierung des Gebäudes aufgewendet werden müssen. Für die Instandsetzung des westlichen und nördlichen Teils rechnet die Stadt mit Kosten von 2,7 Millionen Euro. Soll der gesamte Bau saniert werden, würden noch einmal rund vier Millionen Euro dazukommen. Und schließlich muss die Stadt das Grundstück vorher noch kaufen, denn es gehört der “Entwicklungsgesellschaft Heidelberg”, die derzeit den neuen Stadtteil Bahnstadt entwickelt.
Kulturbürgermeister Joachim Gerner hält das für eine zu große Belastung für den städtischen Haushalt. Wegen der “angespannten Haushaltslage” empfiehlt er, die Planungen und den Auftrag an die Arbeitsgruppe für zwei Jahre auszusetzen. Bisher hat die Stadt im Haushalt bereits 365 000 Euro für die Planungen bereitgestellt.”
Trotz allem werden wir weiterhin eine Übergangsbleibe suchen, in der Projekte realisiert werden können.